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Trockenfrüchte für Spanien und Lateinamerika: Markt- und Logistikleitfaden
Spanien hat einen der höchsten Pro-Kopf-Verbräuche an Nüssen und Trockenfrüchten in Europa, während Lateinamerika mit steigender Nachfrage nach gesunden Snacks neue Chancen bietet.
Das Wichtigste
- Spanien wendet EU-Recht an; Etiketten müssen auf Spanisch sein.
- Der Seeweg nach Valencia dauert etwa 6–9 Tage.
- Mexiko schreibt Warnhinweise auf der Vorderseite nach NOM-051 vor.
- Jedes lateinamerikanische Land hat eine eigene Importregistrierung.
Spanien
Spanische Verbraucher verwenden Trockenfrüchte und Nüsse häufig zum Aperitif, zum Frühstück und beim Backen; zu Weihnachten steigt die Nachfrage. Valencia und Barcelona sind Eingangshäfen, die von Mersin aus schnell erreichbar sind.
Lateinamerika
Die Kategorie gesunder Snacks wächst in Mexiko, Chile, Kolumbien und Peru. Mexiko schreibt Warnhinweise auf der Verpackungsvorderseite nach NOM-051 vor; Registrierungs- und Kennzeichnungspflichten unterscheiden sich je nach Land und Gesundheitsbehörde (z. B. COFEPRIS, ISP, INVIMA).
| Markt | Eingangshafen | Ca. Transitzeit |
|---|---|---|
| Spanien | Valencia / Barcelona | 6–9 Tage |
| Mexiko | Veracruz / Manzanillo | 25–35 Tage |
| Chile | San Antonio / Valparaíso | 35–45 Tage |
Wer das Etikett für die erste Lieferung nach Lateinamerika von Beginn an nach den Regeln des Ziellandes gestaltet, vermeidet teure Umetikettierung beim Zoll.
Empfohlene Produkte
- Getrocknete Aprikosen (Class 1, Size 2–4)
- Sultaninen
- Haselnüsse (11–13 mm) für die Süßwarenindustrie
- Trockenfeigen für den Premium-Einzelhandel
Quellen & Vorschriften
- Verordnung (EU) 1169/2011
- NOM-051-SCFI/SSA1-2010 (Mexiko)
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